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📑Ausstellungsplanung und Uberwachung der Umsetzung fur die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam. (...).

Resumen del proceso de compra

Este proceso es para comprar Ausstellungsplanung und Uberwachung der Umsetzung fur die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam. (...).

Este contrato fue adjudicado por 🇩🇪 Hansestadt Anklam por un monto de EUR 299,475 a 1 proveedor. Fue publicado el 2016-04-20 mediante selective

La transparencia en este proceso se refleja en la publicación detallada de todos los aspectos del contrato y sus resultados.

Entidad compradora🇩🇪 Hansestadt Anklam Unidad compradorano reportado Fecha de publicación2016-04-20 Estatus del concursono reportado Descripción(1. Anklam, Einfuhrung) Geschichte und Gegenwart der Hansestadt Anklam sind durch ihre Lage in raumlicher Nahe zur Ostsee massgeblich gepragt. Am Ufer der Peene auf einer leichten Anhohe gelegen, bietet die Stadt ideale Verkehrs-Verbindungen vom Hinterland in den gesamten Ostseeraum. Von dem daraus resultierenden Wohlstand als Mitglied des mittelalterlichen Hanse-Verbundes legen noch heute der Stadtgrundriss und einige die Zeiten uberdauernde historische Gebaude Zeugnis ab. Nach der politischen Wende 1989 setzten intensive Vorhaben mit dem Ziel ein, die Identitat der gewachsenen Stadt wieder zu starken. Das hier beschrieben Vorhaben ist als ein wesentlicher Baustein der Stadtreparatur im Zentrum der Stadt zu verstehen. Neben dem Peenefluss, der Stadtbefestigung mit ihren Toren, dem Markplatz und der Marienkirche spielte die Nikolaikirche (Bauzeit 1280 bis etwa 1498) durch ihre Funktion als Marktkirche eine zentrale Rolle in der Konstitution der burgerlich/standisch verfassten Hansestadt Anklam. Sie diente als bauliches Zeichen der Orientierung ihrer Burger, war geistig/religioses Zentrum, Versammlungsort, Buhne der Burger und Stande, und Seezeichen gleichermassen. Durch ihre Zerstorung in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkrieges (29. April 1945) ging diese Rolle - scheinbar unwiederbringlich - verloren. Nur Teile der Sakristei, der Turmschafft, die Pfeiler des Kirchenschiffes, sowie die Aussenmauern dieses hervorragenden baulichen Zeugnisses der Norddeutschen Backsteingotik uberdauerten als Ruine bis in die 1990iger Jahre. (2. Grundstuck) Die Nikolaikirche ist Eigentum der Evangelischen Kirchengemeinde Anklam in der pommerschen Evangelischen Kirche. Im Oktober 2004 wurde sie als Kirche entwidmet und in Erbpacht an die Hansestadt Anklam ubergeben. Das Bestandgebaude wird als Einzeldenkmal unter der Bezeichnung ,Kirche St. Nikolai Anklam' in der Liste der Baudenkmale des Landkreises Vorpommern-Greifswald, Stadt Anklam unter der Pos.-Nr. 290 gefuhrt. Die bisher durchgefuhrten Sanierungsarbeiten sowie alle noch ausstehenden Arbeiten am Bestand und fur die notwendigen baulichen Erganzungen sind in enger Abstimmung mit den in einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahre 2006 formulierten denkmalpflegerischen Zielen und Bedingungen durchzufuhren. Der Wiederaufbau des Turmhelmes, welcher einstmals das historische Stadtbild Anklams entscheidend pragte, wird aus der Sicht des Denkmalschutzes als sehr wichtiges Anliegen gewertet. Aus denkmalpflegerischer Sicht kann das Spektrum der Formensprache bei einem Wiederaufbau im historischen Bestand von der Rekonstruktion im historischen Erscheinungsbild bis hin zu einer modernen Architekturinterpretation gehen (Stellungnahme des Landesamtes fur Kultur und Denkmalpflege, Marz 2010). (3. Auftragsgegenstand) Entwurf eines Gestaltungskonzeptes fur die Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums in Anklam, Einrichtung der Ausstellung am neuen Standort in der Nikolaikirche unter Einbeziehung der Exponate aus dem bestehenden Museum. Die Leistungen schliessen die Abstimmung der Ausstellungsinhalte und des Rundganges mit dem Otto-Lilienthal-Museum als Nutzer im Rahmen von workshops, die raumliche Gestaltung und Szenografie, die Darstellung der Wandabwicklungen, die Vitrinen-Einrichtung und das grafische Konzept (ohne Umsetzung) mit ein. Die Aufgabenstellung beinhaltet die Entwicklung einer funktional sinnvollen sowie gestalterisch und inhaltlich anspruchsvollen Ausstellung in Turm, Kirchenschiff und Erweiterungsbau mit dem Ziel, die Teile ,Personalmuseum Otto-Lilienthal' und ,bauliches Zeugnis der Norddeutschen Backsteingotik' zu einem neuen Ganzen zusammenzufuhren. Insgesamt betragt der Flachenbedarf des Museums ca. NF 2.170 qm in Kirchenschiff und Turm, und ca. NF 450 qm fur Service- und Funktionsraume im Neubau. Das Museumskonzept sieht die Umsetzung eines Personalmuseums mit einer musealen und synchronoptischen Prasentation vor. Hierbei sind parallele Erzahlstrange mit einem definierten Attraktionsverlauf so zuzuordnen, dass sie sich gegenseitig erganzen und die Erwartungen der unterschiedlichen Zielgruppen (Kinder, Schulklassen, Flugbegeistere, Fachpublikum, Historiker, Touristen) erfullt werden. Im Rahmen des Rundgangs ist eine klare Spannungslinie uber alle Ausstellungsinhalte so zu entwickeln, dass verschiedene Vertiefungs- und Verknupfungsebenen angeboten werden. Einzelne pointierte Themenstrange sind z.B.: Die Entwicklung des Menschenfluges, die Physik des Fliegens, Stromungen der zeitgenossischen Technologie-, Kultur- und Industriegeschichte, Lilienthal als Wissenschaftler, die Bedeutung der Fotografie fur die Rezeption Lilienthals, die Geschichte der Nikolaikirche. Zum Thema ,Leben und Werk' des Personalmuseums gehoren auch die Darstellung der zahlreichen Erfindungen der kreativen Lilienthal-Bruder, darunter die weltweit einzige erhaltende Kleindampfmaschine Lilienthalscher Produktion. Die physikalisch-technische Leistung Lilienthals soll durch ,Begreifbares' in hands-on-Bereichen zu Themen wie ,Fliegen lernen', ,Wunder Luft' oder ,Physik des Fliegens' deutlich werden und erklaren, ,warum es so schwierig ist, das Fliegen zu erfinden', wie Lilienthal einen seiner Artikel uberschrieb. Alle Ausstellungsthemen ordnen sich einer Lilienthalschen Perspektive und Zentrierung (,Lilienthal und die Fotografie' usw.) unter. Spezialthemen (Flugphysik, Hangegleiter ...) werden nicht chronologisch erzahlt, sondern die Chronologie wird genutzt zur historische Verortung der Lilienthalschen geschichtlichen Episode. Diese Episodenhaftigkeit gestattet eine breite Themenvielfalt und den Einsatz moderner und attraktiver Ausstellungselemente (hands-on-Experimente, Medien, Inszenierungen) bei gewahrter thematischer Geschlossenheit des Museums. Zu beachten ist, dass das bestehende Gebaude dem Denkmalschutz unterliegt. Auch im Rahmen der Ausstellungsgestaltung ist daher ein besonderer Schwerpunkt auf die Integration und Darstellung der Inhalte des Museums im Kontext einer in Teilen wiederhergestellten Bestandsarchitektur zu legen. In einem zeitlich parallel stattfindenden VOF-Verhandlungsverfahren werden die Planungsleistungen fur die architektonische Gestaltung der Museumsraume im Kirchenschiff mit seinen Galerien, die Wiederherstellung der Turmhaube und die Gestaltung eines Neubaus zur Aufnahme der Funktionsraume ausgeschrieben. Nach Abschluss beider Verfahren ist in enger Abstimmung zwischen Architekt, Ausstellungsgestalter und dem Autor der Ausstellung (Museum als Nutzer), die Gestaltung des Museums in die Nikolaikirche weiter zu entwickeln. Fur die Uberlegungen zum Gestaltungskonzept innerhalb des VOF-Verhandlungsverfahrens zur Ausstellungsgestaltung bedeutet dies, dass die zu erarbeitenden Entwurfsskizzen grundsatzlicher Natur sein mussen und die gestalterische Grundhaltung unabhangig von der spateren konkreten architektonischen Situation entwickelt werden muss. (4. Raumprogramm) Das Raumprogramm beinhaltet alle fur einen ordentlichen Museumsbetrieb erforderlichen Nutzflachen. Nicht integriert werden grossere Depotflachen, an diesem Standort sind lediglich kleinere Flachen fur die Ausstellungsvorbereitung vorgesehen. Eine Besonderheit bildet die integrierte Veranstaltungsflache fur etwa 350 Besucher, die mit den notigen Nebenraumen und Erschliessungsflachen zu berucksichtigen ist. Dieser Bereich ist im Museumsrundgang so zu integrieren, dass er ohne grossere Umbauten, und auch parallel zum Museumsbetrieb genutzt werden kann Der Bereich fur den Besucherservice ist auch als Standort der Stadtinformation vorgesehen, der Zugang ist offentlich und vom Markt aus leicht erreichbar zu gestalten. Die Toilettenanlagen sind so auszulegen, dass auch grossere Bustouren ohne lange Wartezeiten diese benutzen konnen. Der Museumsrundgang ist in enger Abstimmung mit der Museumsleitung (,Autor') und unter Berucksichtigung der architektonischen Vorgaben inhaltlich auszulegen. Dem Turm soll im Museumserlebnis eine zentrale raumliche Erfahrung zukommen, die Aussichtsplattform im Turm jedoch auch unabhangig vom Museumsrundgang erschlossen werden konnen. 5.) Kosten Die Kosten fur die Realisierung der Neueinrichtung der Dauerausstellung des Otto-Lilienthal-Museums sind mit rund 2,765 Millionen EUR inkl. 19 % MwSt. veranschlagt.

Adjudicaciones

Esta adjudicación fue otorgada a beier + wellach projekte gbr por Hansestadt Anklam por un monto de EUR 299,475. El proceso de contratación se realizó mediante selective para la categoría de services. La adjudicación fue otorgada el 2016-12-10. Esta es la adjudicación número 1.

ProveedorMontoFecha de adjudicaciónNúmero de adjudicación
🇩🇪 beier + wellach projekte gbrEUR 299,4752016-12-101

Contexto del mercado y oportunidades

La ejecución de este contrato permite a la entidad Hansestadt Anklam cumplir con sus objetivos de servicio público de manera eficiente.

La modalidad de compra selective asegura que el proceso sea transparente y conforme a la normativa.

La transparencia en este proceso se refleja en la publicación detallada de todos los aspectos del contrato y sus resultados.

Esta transparencia en la contratación pública promueve la competencia justa, previene la corrupción y asegura que los recursos públicos se utilicen eficientemente para el beneficio de la ciudadanía.

Datos adicionales

Código de contratoDE_ocds-70d2nz-2f56ea5d-784b-47d4-958f-b33da7d16aa3-award-1Fecha de publicación2016-04-20Fecha del contratono reportadoFecha de adjudicación2016-12-10CategoríasservicesModalidad de compraselectiveDetalles del métodopt_competitive_negotiationEstadono reportado

Fuentes de datos

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Publicado porOpentender.eu
Países231
LicenciaCC BY-NC-SA 4.0
Rango de años2003 - 2025
Estado de actualizaciónNo actualizado (2025-01-01)
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